Über Vertigo Stray Cat

Vertigo liebt und liest Horror – das ist dir vermutlich schon aufgefallen, wenn du den Weg hierher gefunden und meine Rezensionen entdeckt hast.
Vertigo ist aber nur ein Teil des Teils des Ganzen, nämlich von Vertigo Stray Cat.

Vertigo Stray Cat

Unter dem Namen Vertigo Stray Cat veröffentliche ich selbst Geschichten. Schon in meinen frühsten Texten nahm ich oft eine Perspektive ein, die viele Menschen vermeiden wollen, woraus sich irgendwann die Assoziation zu einem Streuner ergab. Katzen liebe ich, seit ich fühlen kann, und bereits als Kind liefen mir im Italien-Urlaub einige Straßenkatzen hinterher, mit denen ich zuvor gespielt hatte – natürlich zum Unwillen meiner Eltern. Den Schwindel erfuhr ich nicht nur beim Schreiben, sondern wie die meisten Menschen auch im Leben. All diese Facetten finden ihren Ausdruck in meinem Pseudonym.

Oft werde ich gefragt, warum ich überhaupt ein Pseudonym ‚brauche’, oder – weniger vorwurfsvoll formuliert – weshalb ich ausschließlich als Vertigo Stray Cat schreiben will.

Mir stellt sich dagegen nur die Frage: Warum nicht?
Mein Pseudonym betrachte ich eher als Künstlernamen denn als Versteck für meine Identität – spätestens seit der fragwürdigen Enthüllung, wer hinter Elena Ferrante steckt, dürfte ohnehin klar sein, dass ein solches Geheimnis schwer bis unmöglich zu wahren ist. Für mich beginnt die Fiktion bereits mit einem sprechenden Namen, der meine künstlerische Identität besser auszudrücken vermag, als ein Klarname das je könnte.

Asphalttauben
Asphalttauben

„Asphalttauben“ ist mein Erstling und wurde von Claudia Rapp mit einer Speed-Review bedacht, über die ich mich bis heute wahnsinnig freue. Hier kannst du einen Blick ins Buch wagen.

In diesem Kurzroman widme ich mich umwelt- und wirtschaftsethischen Überlegungen, die sich auch in manchen der späteren Kurzgeschichten bemerkbar machen. Dort fröne ich meiner Vorliebe für die Genres Phantastik und Horror in ihren verschiedensten Spielarten.

Mit „Pizza-Patti“ erschien in Blutgrütze 3 eine relativ brutale Geschichte, die mir während des Schreibprozesses erschreckend viel Spaß bereitet hat. Daher freue ich mich umso mehr, dass es ein weiterer Titel, nämlich „Das Vermächtnis der Katzenaugen“, in Blutgrütze 5 geschafft hat. Mit etwas Glück erscheint demnächst zudem eine Kurzgeschichte, die diese Bezeichnung dank ihrer knapp 30.000 Zeichen fast zu Unrecht trägt. Thematisch und vielleicht auch stilistisch erinnert sie eher an meine Asphalttauben – ihr Horrorpotenzial ergibt sich vor allem aus dem Setting.

🡆 Blut geleckt? Unter Neuigkeiten erfährst du immer zuerst, wo die Stray Cat gerade ihre Krallen wetzt oder zuletzt ihre Pfoten im Spiel hatte.

Derzeit schreibe ich an meinem dritten Roman, während ich die Überarbeitung des zweiten für unbestimmte Zeit auf Eis gelegt habe; in beiden Fällen handelt es sich um Urban-Fantasy.

„Asphalttauben“ und sämtliche Anthologien, in denen meine Kurzgeschichten vertreten sind, findest du natürlich auch auf der Autorenseite von Vertigo Stray Cat.