Über die Blacklist

Die meisten Literaturliebhaber kennen den Begriff Backlist, der alle lieferbaren Titel eines Verlags umfasst, die noch nachgefragt werden, aber nicht mehr zu den Novitäten oder Neuerscheinungen zählen. Da es sehr viele Rezensionen zu Neuerscheinungen gibt, will ich mich bei meinen Besprechungen auf ältere Bücher konzentrieren. Wie das “Black” in der Liste vermuten lässt, soll die dunkle Seite des Menschen und damit das Genre Horror im Vordergrund stehen, wobei ich mir natürlich erlaube, in den Nachbargebieten zu wildern.

Katzen tragen schließlich kein Korsett.

Daher lasse ich es mir auch nicht nehmen, über ein zweites Hobby – das Erlernen und Perfektionieren der schwedischen Sprache – zu bloggen. Eines meiner Ziele für das Jahr 2017 war es, einen Roman des Schweden John Ajvide Lindqvist im Original und nicht etwa als Lättläst-Ausgabe zu lesen. Das hat leider nicht geklappt und momentan fehlt mir die Zeit dazu, meine Schwedisch-Kenntnisse weiter zu intensivieren. Doch zumindest versuche ich, nicht alles wieder zu vergessen, was ich bislang gelernt habe.

Außerdem werde ich möglicherweise von Zeit zu Zeit gelungene PC-Games vorstellen, die sich dem Horror verschrieben haben und zugleich über eine interessante Erzählweise verfügen. Dabei beginne ich mit dem Point-and-Click-Adventure „Stasis“ – also dem Spiel, das mir die erste Rezension abseits der Literatur aufdrängte.

Natürlich lese und spiele ich mehr Titel als ich rezensiere. Denn nicht alles kann ich empfehlen, nicht zu jeder Publikation gibt es noch etwas zu sagen und manchmal suchen meine Gedanken schlichtweg die Einsamkeit.